Das Thin Client-Konzept bedeutet, dass ein Client seine Daten und das Betriebssystem vollständig von einem Server bezieht. Der Client hat keine Datenspeichermedien ("diskless client") und startet sein Betriebssystem entweder über Flash-Card oder das Netzwerk, auf dem die Applikationen liegen.
Hierbei existieren zwei Möglichkeiten:
- Der Client kann das Netzwerk als Datenspeicher nutzen, und die Programme statt von der Festplatte aus dem Netz laden und auf dem Client ausführen.
- Der Client kann mit Hilfe spezieller Software (Citrix Metaframe, Tarantella, Microsoft Terminal Server (Remote Desktop Protocol), NX Nomachine, X11, Etherboot, PXE) nur die Ausgabe der gestarteten Programme wiedergeben, wobei diese auf einem zentralen Server gestartet und ausgeführt werden.
Der große Vorteil bei solchen Konzepten ist, dass eine Veränderung an dem Server gleichzeitig allen Clients zugute kommt - installiert man ein neues Programm oder macht ein Update, dann profitieren alle Thin Clients ebenfalls davon.
Deshalb ist ein solches System wartungsarm und zugleich hochgradig skalierbar. Thin Clients verbrauchen deutlich weniger Strom und machen keine Geräusche, da sie über keinerlei bewegliche Bauteile wie Festplatten, Lüfter oder CD/DVD - Laufwerke verfügen. Zudem beträgt die Nutzungsdauer eines Thin Clients im Schnitt ca. 7 Jahre, die eines herkömmlichen Desktop PCs 3-4 Jahre. Thin Clients sind immun gegenüber Viren, brauchen keine aufwendige Installation von Betriebssystem, Software Treibern etc. und sind somit einfach zu warten und zu managen. Gleichzeitig sparen Sie an Hardwarekosten und Lizenzgebühren.
Nutzen Sie unsere Erfahrung bei Ihrer
IT-Konsolidierung durch Thin-Client-Technologie.
Studien zum Thema Thin-Clients durchgeführt vom Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT:
„Ökologischer Vergleich der Klimarelevanz von PC und Thin Client Arbeitsplatzgeräten 2008“


[mehr]